„I glaub i sieh doppelt hintrefier!“ – Die Kressbronner Hinterlandbühne legt wieder los
Mit ihrem neuen Lustspiel „I glaub i sieh doppelt hintrefier“ von Jennifer Hülser, bearbeitet von Ralph Kolars, kommt die alteingesessene Kressbronner Hinterlandbühne ab Anfang Januar zurück auf die Theaterbühne. Ein urkomischer Schwank in drei Akten unterhält auf schönstem Bodenseeschwäbisch und sorgt für Lacher am laufenden Band.
Fast zwei Jahre musste die Zuschauer warten, bis die Kressbronner Hinterlandbühne wieder die altehrwürdigen Bretter der Theaterbühne in der Nonnenbach-Aula besteigt. Nach ihrem Kracher der vergangenen Saison, „Bodensee-Piranhas“, steht nun eine turbulente und urkomische Verwechslungskomödie auf dem Plan. Ein Stück wie auf den Leib geschnitten – denn die auf schönstem Schwäbisch bearbeitete Komödie, im Original von Jennifer Hülser, passt zu dem derzeit sechsköpfigen Ensemble wie das Felchen in den See.
Was erwartet nun also die gespannten Theaterbesucher im kommenden Winter? Mutter Erika hofft seit langem, dass ihre beiden erwachsenen Söhne Georg und Karl-Josef, genannt Jogi und Charly, endlich unter die Haube kommen. Denn sie hat inzwischen besseres vor, als die beiden ständig zu bekochen und ihnen hinterher zu räumen – es muss also was passieren im Hause Huber! Wie gut, dass beide – anscheinend! – die Richtige gefunden haben. Als der große Tag näher rückt und die beiden Schwiegertöchter-in-spe bei Erika eingeladen sind, steht jedoch plötzlich alles Kopf. Denn die Zwillingsschwestern sind zwar optisch gleich, könnten vom Charakter jedoch unterschiedlicher nicht sein, entpuppt sich Franzi als ziemlicher Halodri und Vroni als ihr Gegenteil. Das Chaos scheint perfekt, als Franzi den Termin kurzfristig verlegt und Vroni dafür ihren Kopf herhalten muss. Zu allem Übel taucht die neugierige, neumalkluge Nachbarin Esther Kleptomann, genannt Elster, auf, die nicht nur alles besser weiß, sondern die zukünftigen Schwiegertöchter auch noch mit rüden Verhörmethoden unter die Lupe nimmt. Ob Jogi und Charly unter diesen Voraussetzungen noch zu ihrem Glück kommen werden?
Mit Beginn der aktuellen Probensaison sind die sechs Schauspielerinnen und Schauspieler der alteingesessenen Theatertruppe wieder voll auf Schwäbisch gepolt. Denn wenn eine Vokabel nicht passt, kennt Regisseur Ralph Kolars kein Pardon. „Tschüß-freie Zone!“ heißt die Devise zwischen Oktober und Januar und Begriffe wie „hintrefier“, „Fidle“ oder „Quadratlatsche“ werden zurecht endlich einmal wieder salonfähig gemacht. Neben den beiden Herren Markus Schnell-Specker und Christopher Reisacher stehen die Damen Sabine Berkmüller, Eleonore Beck, Catharina Bortoluzzi und Verena Simmler auf der Bühne. Eine tolle Truppe, die auch hinter den Kulissen mächtig Spaß hat und gewillt ist, ihren Beitrag zu leisten, das wunderschöne Bodensee-Schwäbisch als Dialekt am Leben zu halten. Irmgard Hayn ist wieder die Herrin über die Tickets; Hinterlandbühnen-Urgesteine Marianne und Herbst Kasper sorgen fürs Organisatorische sowie für das berühmte Menü-Nummer 1 und damit die Verköstigung der werten Theaterbesucher vor und nach der Aufführung.
Karten für die Theatersaison, die mit der Premiere am 02. Januar 2026 beginnt, sind für 10 Euro ausschließlich im Vorverkauf über die Tickethotline unter 0175 4260 730 zu folgenden Zeiten erhältlich: vom 04.12.25-30.12.25 von Montag bis Freitag von 17-20 Uhr (außer an Feiertagen) sowie ab dem 02.01.26-09.01.26 täglich von 13-16 Uhr (außer am Wochenende und an Feiertagen). Ggf. sind Restkarten an der Abendkasse erhältlich.
Gespielt wird 02.01., 03.01., 05.01, 09.01. jeweils um 19 Uhr; 04.01., 06.01., 10.01., 11.01. jeweils um 16:00 Uhr sowie am 10.01. zusätzlich um 19:30 Uhr. Alle Termine und Uhrzeiten, der Saalplan, die Telefonhotline-Zeiten sowie weitere Infos sind auf der Webseite unter hinterlandbuehne.de zu finden sowie auf den Plakaten und Flyern, die an allen bekannten Stellen ausliegen.